Anna wächst in einer Welt auf, in der Gewalt und Angst zum Alltag gehören. Früh erkennt sie, dass ihr niemand helfen wird – und dass sie allein entscheiden muss, ob sie zerbricht oder überlebt. Als sie aus ihrer Heimat flieht, beginnt ein Weg durch Armut, Ausbeutung und Abhängigkeit. Doch aus ihrem Kampf entsteht mehr als nur ihr eigenes Schicksal. Denn ihr Sohn Alois wird eines Tages tragen, was sie durchlitten hat. Schwabenkind ist der Auftakt einer grossen, historischen Saga über Herkunft, Schuld und die Frage, ob man seinem Schicksal wirklich entkommen kann.
Schwabenkind – Band I
Der Beginn einer grossen, historischen Familiensaga
Anna wächst in einer Welt auf, in der Gewalt, Armut und Abhängigkeit den Alltag bestimmen. Schon als Kind lernt sie, dass Vertrauen gefährlich sein kann – und dass niemand kommt, um sie zu retten. Zwischen harter Arbeit, Demütigungen und der ständigen Angst vor Übergriffen entwickelt sie früh ein feines Gespür dafür, wann sie schweigen und wann sie kämpfen muss.
Als sie ihre Heimat verlässt, beginnt ein Weg, der sie durch die dunkelsten Seiten ihrer Zeit führt. Sie gerät in Strukturen, in denen Menschen nicht zählen, sondern nur ihren Zweck erfüllen. Doch Anna ist keine, die sich einfach beugt. In ihr wächst ein stiller, unbeirrbarer Wille, der sie weitertreibt – selbst dann, wenn alles verloren scheint.
Aus diesem Leben heraus wird ihr Sohn Alois geboren. Ein Kind, das von Anfang an die Last einer Geschichte trägt, die es nicht kennt, und doch bestimmen wird. Während Anna ums Überleben kämpft, wächst mit Alois bereits die nächste Generation heran – geprägt von Herkunft, von Schuld und von der Frage, ob sich das eigene Schicksal wirklich überwinden lässt.
Schwabenkind erzählt von einer Zeit, in der Kinder aus purer Not ihre Heimat verlassen mussten, um in der Fremde zu arbeiten, von gesellschaftlichen Strukturen, die kaum Auswege liessen, und von Menschen, die dennoch ihren eigenen Weg suchten. Es ist eine Geschichte über Ohnmacht und Mut, über Verletzlichkeit und Stärke – und über die unsichtbaren Fäden, die ein Leben mit dem nächsten verbinden.
Ein Roman, der unter die Haut geht und lange nachwirkt.