Ein Roman über Herkunft, Schuld und den langen Weg zur Selbstbestimmung Im 19. Jahrhundert werden Tausende Kinder aus armen Schweizer Bergregionen ins Schwabenland verdingt. Auch Alois wächst im Schatten von Armut, Scham und gesellschaftlicher Ausgrenzung auf – gezeichnet von der Geschichte seiner Mutter Anna, die selbst Opfer von Gewalt und moralischer Verurteilung wurde. Zwischen harter Arbeit, Demütigung und der Sehnsucht nach Bildung ringt Alois um Würde und Zukunft. Doch Herkunft lässt sich nicht abschütteln – sie fordert ihren Preis. Schwabenkind ist ein eindringlicher historischer Roman über soziale Ungerechtigkeit, kirchliche Machtstrukturen und den unbeugsamen Willen eines Jungen, sich aus den Fesseln seiner Zeit zu befreien.
Mehr lesenEin historischer Roman über Erfindungsgeist, Macht und Vergeltung Im 19. Jahrhundert steht die aufblühende Textilindustrie zwischen Fortschritt und Ausbeutung. Inmitten wirtschaftlicher Umbrüche entwickelt ein junger Tüftler einen neuartigen Webstuhl, der nicht nur die Produktion revolutionieren, sondern bestehende Machtstrukturen erschüttern könnte. Doch technischer Fortschritt weckt Neid, Intrigen und Widerstand. Wer von alten Strukturen profitiert, verteidigt sie mit allen Mitteln. Zwischen wirtschaftlichen Interessen, persönlicher Feindschaft und moralischer Verantwortung wird der Webstuhl zum Symbol eines größeren Kampfes: dem Ringen um Gerechtigkeit. Der Webstuhl der Gerechtigkeit erzählt von Innovation, Mut und dem Preis, den Menschen zahlen, wenn sie den Lauf der Geschichte verändern wollen.
Mehr lesenPetrograd, 1916. Ein Reich steht vor dem Zusammenbruch. Boris Michailow, erfolgreicher Uhrmacher und Hoflieferant, glaubt an Ordnung, an Präzision, an Berechenbarkeit – doch selbst er spürt, dass sich die Zeit nicht mehr zähmen lässt. Während er heimlich die Flucht in die Schweiz vorbereitet, hält seine Frau Olga am Glanz des Adels fest. Igor Kapajew, Industrieller und Duma-Abgeordneter, versucht, Reformen durchzusetzen und zwischen Macht und Verantwortung zu vermitteln – bis Gewalt sein Werk erreicht und ihn zwingt, Stellung zu beziehen. Juri Antonow, Arbeiter und Bolschewist, erlebt Hunger, Kälte und Tod – und wird zum Teil jener Bewegung, die das alte Russland hinwegfegt. Drei Männer. Drei Überzeugungen. Als Hungerrevolten, Streiks und Schüsse die Februarrevolution entfachen, entscheidet sich, wer überlebt – und wer von der Geschichte überrollt wird.
Mehr lesenSeit sechzehn Jahren ist Andreas Winter verschwunden. Seine letzten bekannten Aufenthaltsorte: ein Kloster und eine psychiatrische Klinik. Als 2008 Missbrauchsfälle im Kloster ans Licht kommen, beauftragt seine Grossmutter den Journalisten Dominik Ehrmann mit der Suche. Die Spur führt von Deutschland nach New York – und in ein Geflecht aus Vertuschung, digitaler Überwachung und kirchlicher Macht. Mit Hilfe der Hackerin Sue stösst Dominik auf Hinweise, die nie hätten existieren dürfen. Doch eine Frage bleibt: Will Andreas Winter überhaupt gefunden werden? Ein packender Thriller über Wahrheit, Glaube und die Macht der Institutionen.
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